Konsortium · Arbeitsstand

Polygene Risikoscores in die Versorgung bringen.

Atlas Preventive Genomics – die ärztlich geführte, regulatorisch robuste Schicht, die PRS in Praxen und in den Direktzugang für Menschen bringt.
Atlas Life Sciences GmbHStreng vertraulich
Die Bewegung

PRS hat die Schwelle zur Versorgung überschritten – in genau diesen Feldern.

Nicht mehr nur Forschungsversprechen, sondern klinische Evidenz in den am weitesten fortgeschrittenen Feldern: kardiovaskulär und Prostata.

KardiovaskulärCAD / CVD
Europäisches Konsenspapier zur klinischen Nutzbarkeit und Implementierung von PRS für kardiovaskuläre Erkrankungen – Risiko-Reklassifikation an der Schwelle zur Statinentscheidung.
Schunkert et al., Eur Heart J, Feb 2025
ProstataPCa-Screening
PRS-gesteuertes Screening findet klinisch signifikante Karzinome, die der Standardpfad aus PSA und MRT übersieht – rund 71 % der behandlungsbedürftigen Tumoren wären sonst unentdeckt geblieben.
BARCODE1, McHugh et al., NEJM 2025
Beide Felder gelten als die am weitesten fortgeschrittenen. Die Evidenz ist aktuell und belastbar – und sie ist der Grund, warum jetzt der Moment ist.
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Die ehrliche Landkarte

Wo PRS heute trägt – und wo nicht. Beides gehört auf den Tisch.

Trägt heute

  • Kardiovaskulär: europäischer Konsens, Reklassifikation an der Statinschwelle
  • Prostata: BARCODE1 übertrifft PSA und MRT in der Detektion signifikanter Tumoren
  • Brustkrebs und PGx als weitere belastbare, näher liegende Felder

Grenzen, offen benannt

  • Ancestry-Transferierbarkeit: die Scores sind an europäischer Abstammung trainiert und übertragen schlecht
  • Evidenz noch überwiegend einarmig und im Aufbau – BARCODE1 läuft bis 2028
  • Kein etabliertes Bevölkerungsscreening, noch nicht breit in Standard-Risikorechnern, keine GKV-Erstattung
Wer PRS ohne diese Grenzen verkauft, verspielt die Glaubwürdigkeit. Atlas baut die Schicht, die sie verantwortungsvoll handhabt.
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Die These

Der Score ist Commodity. Die Schicht drumherum ist der Wert.

PRS-Algorithmen werden offen und vergleichbar – PGS Catalog, publizierte Gewichte, günstige Genotypisierung. Knapp und schwer ist die ärztlich-regulatorische Integration in die Versorgung.

Wird Commodity

  • Der Score selbst und die publizierten Gewichte
  • Die Genotypisierung und das Array
  • Die reine Rechenpipeline

Bleibt knapp

  • GenDG-konforme Beauftragung und Einwilligung
  • Ärztlicher Review und Befundkommunikation
  • Integration in den Praxisworkflow, longitudinales Update, Recontact
Das ist exakt die Atlas-Logik: nicht der Test, sondern das Betriebssystem drumherum.
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Der Engpass

Die letzte Meile in die Praxis – genau dort liegt der Engpass.

PRS geht zu Hausarzt, Kardiologe, Urologe. Aber diese Praxen stehen unter Zeitdruck und brauchen niederschwellige Beauftragung, einen minimalen Aufklärungsschritt und Integration in ihre Systeme.

Beauftragungein Klick
Im Praxissystem auslösbar, ohne neuen Prozess – die Hürde, an der es heute scheitert, fällt.
Aufklärungverdichtet
GenDG-konformer Einwilligungs- und Aufklärungsschritt, vorstrukturiert auf das Minimum, das der Arzt noch leisten muss.
Reportärztlich prüfbar
Kein Rohdaten-Dump, sondern ein strukturierter, ärztlich freigebbarer Befund mit klarer Handlungsempfehlung.
Verlauflongitudinal
Wiederkontakt und Update bei neuer Evidenz, ohne Mehraufwand für die Praxis.
Der schwierigste Schritt ist genau unser Produkt.
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Das Produkt · Atlas Preventive Genomics

Der Programm-Layer, nicht der Score.

01
Beauftragung in der Praxis
02
Einwilligung, GenDG-konform
03
Probe, Speichel oder Blut
04
Bioinformatik und PRS
05
Ärztlich prüfbarer Report
06
Praxisintegration und Update

Erster MVP-Korridor, alles ärztlich geführt, GenDG-konform, Selbstzahler und PKV zuerst:

CAD-PRSHausarzt · Kardiologie
Risikostratifizierung an der Schwelle zur Statin- und Präventionsentscheidung, beim Privatpatienten.
Prostata-PRSUrologie
Gezieltes Screening jenseits von PSA allein, zur Entscheidung über MRT und Biopsie.
PGxBrückenfall
Der näher liegende, regulatorisch reifere Einstieg – Arzneimittelwirkung vor Verordnung.
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Regulatorik & Verantwortung

Die Schicht, die PRS verantwortbar macht.

GenDG
Ärztlich geführt, Einwilligung und Beratung als Workflow-Gates, prädiktive Diagnostik regelkonform.
Score
Entscheidungsunterstützung, kein autonomer Befund – die ärztliche Freigabe ist der Punkt.
Grenzen im Report
Ancestry-Gültigkeit und Unsicherheit werden im Befund ausgewiesen, nicht versteckt.
IVDR / LDT
Status offen adressiert, mit Partnerlabor- und Akkreditierungsstrategie.
Erstattung
Start über Selbstzahler und PKV, GKV später nur für klare, leitliniengestützte Indikationen.
DSGVO
Mandantentrennung, Audit-Trail, Versionierung.
Genau dort, wo es regulatorisch sensibel ist, ist Atlas am stärksten.
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Das gemeinsame Modell

Berlin entwickelt, Bonn sequenziert — die Konzepte gehen in die Versorgung.

Atlas Berlin

  • Produktentwicklung und Orchestrierung
  • GenDG-konforme Review- und Befundschicht
  • Kanal in Praxen und Direktzugang für Menschen

Humangenetik Berlin

  • Fachärztliche Validierung und Befundfreigabe
  • Klinische Einordnung und Indikationsstellung
  • Verankerung in der humangenetischen Regelversorgung

Life & Brain Bonn

  • Genotypisierungs- und Sequenziervolumen
  • Ein produktisiertes PRS-Vorsorgeprogramm
  • Eine deutsche, perspektivisch diverse Kohorte, die die Scores verbessert und die Ancestry-Lücke adressiert – publizierbar
Die Ancestry-Grenze ist nicht nur ein Risiko, sondern die wissenschaftliche Chance: eine Kohorte, die die Scores für unsere Bevölkerung erst gültig macht.
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Der erste Schritt

Ein Feld, ein Kanal, echte Evidenz in 90 Tagen.

Eine Indikation zuerst – CAD über Kardiologie und Hausarzt, Prostata über Urologie, oder PGx als Brücke.
Ein kleiner Satz privater Praxen, Selbstzahler, mit gemeinsam designtem klinischem SOP.
Ärztlich geführt, GenDG-konform, mit ärztlich prüfbarem Report und Praxisintegration.
90-Tage-Ziel: Pilot live, reale Fälle und die erste Kohortenevidenz.
Die Wahl des ersten Felds entscheidet den Start: kardiovaskulär, Prostata, oder PGx als der näher liegende Brückenfall.
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